Jabra
Jabra Markenwelt.
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Jabra gehört zur dänischen GN Group und entwickelt Audio- und Videolösungen für die berufliche Kommunikation – vom Telefonat am Schreibtisch bis zur hybriden Besprechung im Konferenzraum. Das Portfolio gliedert sich in drei Bereiche, die sich in der Praxis ergänzen und erweitern lassen: Headsets für den persönlichen Arbeitsplatz, Freisprechlösungen für kleinere Meetings sowie Video- und Raumlösungen für Besprechungsräume jeder Größe.
Welcher Bereich der richtige ist, hängt weniger von der Unternehmensgröße ab als davon, wie an einem Arbeitsplatz kommuniziert wird: allein oder gemeinsam, mit oder ohne Bild, an einem festen Platz oder an wechselnden Orten. Ihre U+P-Ansprechpartner unterstützen sie dabei, die passenden Lösungen für ihre Ansprüche zu finden.

Headsets

Headsets

Lautsprecher

Lautsprecher

Webcams & Konferenz

Webcams & Konferenz

Jabra im Unternehmenseinsatz

Plattformen & Zertifizierung

Die meisten Jabra-Geräte sind für die gängigen Kommunikationsplattformen zertifiziert, unter anderem für Microsoft Teams, Zoom und Google Meet. Viele Modelle gibt es deshalb in zwei Ausführungen: als MS-Ausführung mit eigener Teams-Taste und als UC-Ausführung für andere oder gemischte Plattformumgebungen. Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt davon ab, ob im Unternehmen eine Plattform verbindlich gesetzt ist. Den Zertifizierungsstand der einzelnen Modelle weisen wir auf den jeweiligen Produktseiten aus.

Geräteverwaltung

Für die zentrale Verwaltung stellt Jabra mehrere Werkzeuge bereit. Jabra Direct ist der lokale Client für Geräte, die per USB am Rechner angeschlossen sind. Jabra Xpress verwaltet Einstellungen, Firmware und Gerätegruppen webbasiert und ist für kompatible Geräte kostenfrei. Jabra Plus Management ist die neuere Plattform mit Migrationspfad aus Xpress; für ältere Geräte kann weiterhin Direct oder Xpress erforderlich sein, und der Parallelbetrieb mehrerer Werkzeuge sollte abgestimmt werden.

Konnektivität

Am Rechner arbeiten Jabra-Geräte über USB-A oder USB-C, kabellos über Bluetooth oder DECT. Für Bluetooth-Geräte liefert Jabra in vielen Fällen einen vorgekoppelten USB-Adapter mit, weil die Zertifizierung für UC-Plattformen an eine definierte Funkverbindung geknüpft ist. DECT wird vor allem bei Engage eingesetzt und ist auf große Reichweite und abhörsichere Übertragung ausgelegt. Klassische Tischtelefone lassen sich über eine eigene Schnittstelle in denselben Arbeitsplatz einbinden.

Lebenszyklus & Garantie

Jabra kündigt das Fertigungsende eines Produkts mindestens drei bis sechs Monate im Voraus an. Danach folgt ein Wartungszeitraum bis zum Ende der Produktgarantie, an dessen Ende das Nutzungsende steht. Für die Beschaffung bedeutet das: Auch ältere Serien bleiben planbar einsetzbar. Bei aktuellen Modellen sind zudem Akkus und Ohrpolster austauschbar, was die Nutzungsdauer verlängert. Eine erweiterte Garantie ist für Geschäftskunden verfügbar, muss aber beim Kauf mit erworben werden.

Welche Jabra-Lösung passt zu welchem Arbeitsplatz?

Die Auswahl richtet sich in erster Linie nach der Arbeitssituation, nicht nach der Unternehmensgröße. Entscheidend sind vier Fragen: Wie viel wird gesprochen? Wie laut ist die Umgebung? Nehmen mehrere Personen aus demselben Raum teil? Und ist Bild erforderlich? Die folgende Übersicht gibt eine erste Einordnung. Für die konkrete Auswahl – etwa bei gemischten Arbeitsplatztypen oder vorhandener Telefonanlage – stehen wir Ihnen persönlich zur Verfügung.



Arbeitsplatz / Situation Lösungsart Produktfamilie Auswahlkriterium
Fester Büroarbeitsplatz mit regelmäßigen Telefonaten Headset, kabelgebunden oder schnurlos Evolve3, Evolve2 Bewegungsfreiheit am Platz
Großraumbüro mit hohem Geräuschpegel Headset mit aktiver Geräuschunterdrückung Evolve3 Abschirmung gegenüber Gewicht und Bauform
Wechsel zwischen Büro, Homeoffice und unterwegs faltbares Headset oder mobile Freisprechlösung Evolve3, Speak2 Transportformat und Akkulaufzeit
Telefoniearbeitsplatz mit hoher Gesprächsdichte DECT-Headset mit großer Reichweite Engage Tischtelefon, Softphone oder beides
Einzelarbeitsplatz mit regelmäßigen Video-Meetings persönliche Videokamera, Audio separat PanaCast 20 Kombination mit Headset oder Freisprechlösung
Kleine Gesprächsrunde ohne Raumtechnik Freisprechlösung Speak2 mit oder ohne Bluetooth für mobile Geräte
Huddle Room und kleiner Besprechungsraum USB-Videobar für BYOD PanaCast U30 eigenes Notebook als Konferenzrechner
Mittlerer Besprechungsraum mit festem Tisch Videobar mit Raumaudio PanaCast 50 Bildwinkel und Audioabdeckung
Raum, der dauerhaft als Teams- oder Zoom-Raum läuft integriertes Raumsystem Video Bar System, Room System Betriebsform, nicht Raumgröße
Großer oder ungünstig geschnittener Konferenzraum erweiterbares Raumsystem PanaCast Room Kit Anzahl der Kameras und Reichweite des Raumaudios

Häufige Fragen zu Jabra

Ein Headset ist die richtige Wahl, wenn eine Person spricht und die Umgebung nicht mithören soll. Eine Freisprechlösung lohnt sich, sobaldmehrere Personen aus demselben Raum teilnehmen und kein Bild benötigt wird. Eine Videobar ersetzt die Freisprechlösung, sobald ein Raumregelmäßig für Besprechungen mit Bild genutzt wird und alle Anwesenden sichtbar sein sollen. Viele Arbeitsplätze kombinieren zwei davon:Headset für den Alltag, Raumtechnik für gemeinsame Termine.

Bluetooth verbindet Geräte im Nahbereich und eignet sich für Rechner und Smartphone am selben Arbeitsplatz. DECT ist auf schnurlose Telefonie ausgelegt, bietet eine deutlich größere Reichweite und eine eigene Sicherheitsstufe für die Funkverbindung. Wer sich während eines Gesprächs weit vom Rechner entfernen muss, ist mit DECT besser bedient.

MS bezeichnet die für Microsoft Teams zertifizierte Ausführung mit eigener Teams-Taste, UC die Ausführung für andere oder gemischte Plattformumgebungen. Beide Ausführungen desselben Modells sind technisch weitgehend identisch; sie unterscheiden sich in Bedienung und Zertifizierung. Ist im Unternehmen Teams verbindlich gesetzt, ist die MS-Ausführung meist die sinnvollere Wahl.

Für Einstellungen, Firmware und Gerätegruppen stellt Jabra mit Jabra Xpress und Jabra Plus Management webbasierte Werkzeuge bereit; ergänzend gibt es mit Jabra Direct einen lokalen Client für einzelne Arbeitsplätze. Damit lassen sich Firmwarestände vereinheitlichen und Konfigurationen zentral vorgeben. Welches Werkzeug für einen bestehenden Gerätebestand passt, sollte vor einer größeren Beschaffung geklärt werden, da nicht alle Gerätegenerationen denselben Funktionsumfang unterstützen.