Jabra Video- & Konferenzsysteme
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Persönlicher Arbeitsplatz – Persönliche Videolösung für Einzelarbeitsplätze und mobile Nutzung

Fokus

Für den persönlichen Arbeitsplatz ist PanaCast auf die Videokonferenz einer einzelnen Person am Notebook oder Monitor ausgelegt. Die Kamera wird per USB angeschlossen, am Bildschirm befestigt und benötigt keine Installation im Raum. Die Bildverarbeitung läuft direkt im Gerät, sodass Bildausschnitt, Zoom und Lichtanpassung ohne Umweg über den Rechner erfolgen. Der Ton kommt in dieser Klasse nicht aus der Kamera, sondern von einem Headset oder einer separaten Freisprechlösung.

Zielgruppe & Einsatz

Für Einzelarbeitsplätze im Büro, im Homeoffice und unterwegs, an denen regelmäßig Video-Meetings stattfinden. Eine Raumgröße spielt hier keine Rolle: Die Lösung ist auf eine Person am eigenen Bildschirm ausgelegt und wird mit Headset oder Freisprechlösung kombiniert.

Abgrenzung

Im Unterschied zu allen anderen Klassen erfasst diese Lösung keinen gemeinsamen Besprechungstisch und bringt kein Raumaudio mit. Sobald mehrere Personen regelmäßig gemeinsam aus einem Raum teilnehmen, ist die Klasse „Kleine Meetingräume" die passende Kategorie.

Zu den Produkten
Jabra PanaCast 20 - Kompakte 4K-Kamera für persönliche Videokonferenzen
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Die PanaCast 20 wird per USB angeschlossen und mit einem Clip am Bildschirm befestigt. Bildausschnitt, Zoom und Lichtanpassung berechnet ein Chip direkt im Gerät, sodass die Verarbeitung nicht über den Rechner läuft und auch ältere Notebooks nicht zusätzlich belastet werden. Eine integrierte Abdeckblende schließt die Kamera bei Nichtgebrauch; zertifiziert ist sie unter anderem für Microsoft Teams und Zoom.

Kleine Meetingräume – Einfache USB-Lösungen für Huddle Rooms und kompakte Besprechungsräume

Fokus

Einfach einzurichtende Video- und Audiolösungen für kompakte Räume ohne fest installierte Konferenztechnik. Im Vordergrund steht der Anschluss des eigenen Geräts über ein einziges Kabel.

Zielgruppe & Einsatz

Für kleine Teams, kurze Abstimmungen und hybride Besprechungen in Huddle Rooms oder kleineren Konferenzräumen. Geeignet auch für Räume, die von wechselnden Personen und mit unterschiedlichen Kommunikationsplattformen genutzt werden.

Abgrenzung

Gegenüber den integrierten Raumlösungen bleibt hier das Notebook der Nutzerin oder des Nutzers der eigentliche Konferenzrechner. Das macht die Klasse unkomplizierter und plattformunabhängig, setzt aber voraus, dass jemand sein Gerät anschließt. Wer den Raum dauerhaft als Teams- oder Zoom-Raum betreiben möchte, findet die passende Lösung unter den integrierten Raumlösungen.

Zu den Produkten
Jabra PanaCast U30 - USB-C-Videobar für Huddle Rooms und kleine Besprechungsräume
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Die PanaCast U30 vereint eine Weitwinkelkamera, sechs Mikrofone und einen Lautsprecher in einer kompakten Videobar für Räume mit bis zu sechs Personen. Das Notebook wird über ein einzelnes USB-C-Kabel angeschlossen; noch vor dem Verbinden zeigt der Raumbildschirm eine Anleitung, was den Einstieg für wechselnde Anwender und Anwenderinnen erleichtert. Die Wandhalterung liegt bei, verwaltet wird sie über Jabra Plus. Die Zertifizierung für Microsoft Teams ist angekündigt, zum Redaktionsschluss dieser Seite aber noch nicht abgeschlossen.

Mittlere Meetingräume – Videolösungen für regelmäßige hybride Besprechungen am Konferenztisch

Fokus

Video- und Audiolösungen für größere Besprechungstische, bei denen alle Anwesenden gesehen und gehört werden müssen. Panoramabild und Raumaudio sind in einem Gerät zusammengefasst.

Zielgruppe & Einsatz

Für Teambesprechungen, Workshops und Besprechungsräume mit bis zu etwa zwölf Personen. Die Videobar wird mit dem eigenen Rechner betrieben und eignet sich damit für Räume, in denen hochwertige Raumtechnik gewünscht ist, aber kein fest eingerichtetes Konferenzsystem.

Abgrenzung

Gegenüber kleinen Räumen stehen größere Audio- und Videoabdeckung sowie ein längerer Besprechungstisch im Vordergrund. Für sehr lange oder ungünstig geschnittene Räume reicht eine einzelne Videobar dagegen nicht aus – dort kommen zusätzliche Kameras und eine erweiterte Audioabdeckung hinzu.

Zu den Produkten
Jabra PanaCast 50 - 180-Grad-Videobar mit integriertem Raumaudio

Die PanaCast 50 erfasst mit ihrem 180-Grad-Sichtfeld auch Personen, die seitlich oder nah am Bildschirm sitzen, und vereint Kamera, acht Mikrofone und vier Lautsprecher in einem Gerät. Beamforming und Vollduplex-Audio sorgen dafür, dass auch kurze Einwürfe im Raum verständlich bleiben; ein Zusatzausgang erlaubt es, den Ton direkt auf Hörhilfen zu übertragen. Sie wird mit dem eigenen Rechner betrieben und ist unter anderem für Microsoft Teams, Microsoft Teams Rooms, Zoom und Zoom Rooms zertifiziert.

Integrierte Raumlösungen – Fest eingerichtete Raumsysteme für standardisierte Besprechungsräume

Fokus

Fest installierte Konferenzsysteme, bei denen alle Komponenten dauerhaft im Raum bereitstehen. Je nach Modell arbeitet das System auf einer eigenen Android-Plattform oder zusammen mit einem Windows-Raumrechner.

Zielgruppe & Einsatz

Für Organisationen, die Besprechungsräume einheitlich ausstatten und dauerhaft als Microsoft Teams Rooms oder Zoom Rooms betreiben möchten. Die Klasse umfasst keine eigene Raumgröße: Die PanaCast 40 VBS ist laut Hersteller für kleine Räume bis etwa 4,5 × 4,5 Meter vorgesehen, die 50er- und 55er-Systeme decken mittelgroße Räume ab.

Abgrenzung

Entscheidend ist nicht „größer" oder „leistungsfähiger", sondern der Betrieb. Eine PanaCast 50 oder U30 wird mit dem eigenen Rechner genutzt; die VBS- und Room-System-Ausführungen stellen dagegen eine dauerhaft eingerichtete, zentral verwaltbare Raumplattform bereit. Für Räume mit vorhandener Bedientechnik gibt es die Videobars zusätzlich ohne mitgelieferten Touch-Controller.

Zu den Produkten
Jabra PanaCast 55
Jabra PanaCast 55 VBS - Erweiterbare 180-Grad-Videobar als Basis für Raumkits
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Die PanaCast 55 VBS ist die neuere, modular ausgelegte Videobar der Reihe und kann zunächst als eigenständige Raumlösung eingesetzt werden. Acht Beamforming-Mikrofone und vier Lautsprecher decken den Tischbereich ab, die Bildverarbeitung läuft im Gerät, die Verwaltung über Jabra Plus. Anders als die 50er-Systeme bringt sie Anschlüsse für zusätzliche Audio- und Kameraeinheiten mit – wächst der Raum oder ändern sich die Anforderungen, lässt sich erweitern, ohne die Videobar auszutauschen.

Produkte der Serie
Jabra PanaCast 55 VBS Bar Only - Erweiterbare Videobar ohne mitgelieferte Steuerung
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Die Bar-Only-Ausführung stellt die Video-, Audio- und Erweiterungsfunktionen der PanaCast 55 VBS ohne mitgelieferten Touch-Controller bereit. Sie passt zu Räumen mit vorhandener Bedien- oder AV-Technik sowie zu Installationen, in denen die Videobar wahlweise als Raumsystem oder mit dem eigenen Rechner betrieben werden soll.

Produkte der Serie

Video- & Raumlösungen im IT-Betrieb

Plattformen & Zertifizierung

Die Raumsysteme werden für Microsoft Teams Rooms oder Zoom Rooms vorkonfiguriert geliefert; Kameras und USB-Videobars arbeiten dagegen plattformunabhängig mit der Software, die auf dem angeschlossenen Rechner läuft. Bei fest eingerichteten Räumen sollte die Plattform deshalb vor der Beschaffung feststehen, weil sie Auswahl und Konfiguration bestimmt. Bei neu eingeführten Modellen lohnt der Blick auf den Zertifizierungsstand – wir weisen ihn bei den betroffenen Modellen aus.

Verwaltung & Aktualisierung

Raumsysteme lassen sich aus der Ferne überwachen, neu starten und aktualisieren, ohne dass jemand den Raum betreten muss. Firmwarestände und Einstellungen können für mehrere Räume gemeinsam vorgegeben werden. Die aktuelle PanaCast 55 VBS baut dafür auf der Microsoft Device Ecosystem Platform auf, sodass sich Räume mit den Verwaltungswerkzeugen von Microsoft Teams betreiben lassen; die übrigen Geräte werden über Jabra Plus verwaltet.

Netzwerk & Installation

Zu klären sind vor der Beschaffung vier Punkte: Netzwerkanbindung, Stromversorgung, Montageart und die Position des Bildschirms. Wandhalterungen liegen bei vielen Modellen bei; Tischständer, Bildschirmhalterungen und längere Kabel sind Zubehör. Zusätzliche Audioeinheiten werden über das Netzwerkkabel versorgt, was die Installation vereinfacht, aber einen freien Anschluss am richtigen Ort voraussetzt.

Erweiterbarkeit & Lebenszyklus

Die aktuelle Videobar-Generation ist auf Erweiterung ausgelegt: Zusätzliche Kameras und Audioeinheiten lassen sich ergänzen, ohne das Grundgerät zu tauschen. Das ist vor allem dann relevant, wenn ein Raum umgebaut oder anders genutzt wird. Für ältere Systeme gilt die übliche Lebenszyklus-Systematik des Herstellers mit angekündigtem Fertigungsende und anschließendem Wartungszeitraum.

Welche Videolösung passt zu welchem Raum?

Zwei Angaben genügen für eine erste Einordnung: die Zahl der Personen, die aus dem Raum teilnehmen, und die Frage, ob die Technik dauerhaft im Raum bereitstehen soll. Erst danach lohnt der Blick auf einzelne Modelle. Wichtig zu wissen: Die Betriebsform ist eine eigene Entscheidung und keine Frage der Raumgröße – dieselbe Raumgröße lässt sich mit dem eigenen Notebook oder als fest eingerichteter Teams- beziehungsweise Zoom-Raum betreiben. Bei Räumen mit ungewöhnlichem Zuschnitt, vorhandener AV-Technik oder besonderen Anforderungen an die Installation sprechen wir die Planung gern persönlich mit Ihnen durch.

Raum / Situation Teilnehmende im Raum Lösungsklasse Betriebsart
Schreibtisch, Homeoffice, unterwegs eine Person Persönlicher Arbeitsplatz USB-Kamera am eigenen Gerät
Huddle Room, kleiner Besprechungsbereich bis zu 6 Personen Kleine Meetingräume eigenes Notebook per USB-C
Kleiner Raum, dauerhaft eingerichtet bis zu 5 Personen Integrierte Raumlösungen Raumsystem mit Touch-Steuerung
Besprechungsraum mit festem Tisch bis zu 12 Personen Mittlere Meetingräume eigenes Notebook, Videobar im Raum
Besprechungsraum, dauerhaft eingerichtet bis zu 12 Personen Integrierte Raumlösungen Android- oder Windows-Raumsystem
Langer Tisch, mehrere Sitzreihen mehr als 12 Personen Große & erweiterbare Räume Raumkit mit zusätzlicher Kamera
Großer oder verwinkelter Konferenzraum bis zu 22 Personen Große & erweiterbare Räume Raumkit mit mehreren Kameras

Betriebsformen verstehen

Einleitungssatz: Die Namenszusätze der PanaCast-Modelle beschreiben nicht die Leistung, sondern den Betrieb. Diese Übersicht erklärt, was sich dahinter verbirgt.

Bezeichnung Was steht im Raum Wer startet das Meeting Typischer Einsatz
Persönliche Kamera Kamera am Bildschirm, Ton separat die Person am eigenen Rechner Einzelarbeitsplatz
USB-Videobar Kamera, Mikrofone, Lautsprecher wer sein Notebook anschließt Räume mit wechselnder Nutzung
BYOD Raumtechnik ohne eigenen Rechner wer sein Notebook anschließt plattformunabhängige Räume
Video Bar System (VBS) Videobar mit eigener Android-Plattform und Touch-Steuerung Bedienung im Raum, ohne Notebook dauerhaft eingerichtete Räume
Bar Only dieselbe Videobar ohne mitgelieferten Controller Bedienung über vorhandene Technik Räume mit bestehendem AV-Konzept
Room System Videobar plus Windows-Raumrechner und Controller Bedienung im Raum, ohne Notebook standardisierte Teams- oder Zoom-Räume
Room Kit Videobar, Raumaudio, zusätzliche Kameras, Controller Bedienung im Raum, ohne Notebook große und erweiterbare Räume

Häufige Fragen zu Jabra Video- und Konferenzlösungen

Sie beschreiben die Betriebsform, nicht die Leistung. VBS steht für Video Bar System: eine Videobar, die zugleich die Rechen- und Bedienplattform des Raums enthält, sodass Meetings ohne angeschlossenes Notebook starten. Bar Only ist dieselbe Videobar ohne mitgelieferte Touch-Steuerung, für Räume mit vorhandener Bedientechnik. Room System bezeichnet die Kombination aus Videobar und einem Windows-Raumrechner.

Ausschlaggebend ist, wie oft und von wem der Raum genutzt wird. Wird er unregelmäßig und mit unterschiedlichen Kommunikationsplattformen genutzt, ist eine BYOD-Lösung unkomplizierter, weil das eigene Notebook die Konferenz übernimmt. Wird er regelmäßig und auf einer verbindlich gesetzten Plattform genutzt, spart ein Raumsystem im Alltag Zeit und lässt sich zentral verwalten.

Das hängt weniger von der Personenzahl als vom Sichtfeld und der Audioreichweite ab. Als Orientierung nennt Jabra für die kompakte USB-Videobar bis zu sechs Personen, für die 180-Grad-Videobars mittelgroße Räume mit bis zu zwölf Personen und für das Mehrkamera-Raumkit bis zu 22 Personen. Entscheidend ist im Zweifel der Raumzuschnitt: Ein langer schmaler Raum stellt andere Anforderungen als ein quadratischer mit gleicher Personenzahl.

Eine normale Kamera schneidet Personen ab, die seitlich oder sehr nah am Bildschirm sitzen. Das 180-Grad-Bild erfasst die gesamte Breite vor der Videobar und macht dadurch auch Sitzplätze am Rand sichtbar. Das ist vor allem in Räumen relevant, in denen der Tisch nah an der Wand mit dem Bildschirm steht.

Wenn Personen so weit von der Videobar entfernt sitzen, dass die integrierte Mikrofontechnik sie nicht mehr sauber erfasst – typischerweise am hinteren Ende längerer Tische. Der SpeakerMic wird dort platziert und über ein einzelnes Netzwerkkabel angebunden, das auch die Stromversorgung übernimmt. In den Raumkits ist er bereits enthalten.

Bei der aktuellen Videobar-Generation ja: Zusätzliche Kameras und Audioeinheiten lassen sich ergänzen, ohne das Grundgerät auszutauschen. Sinnvoll ist das, wenn ein Raum umgebaut, vergrößert oder anders genutzt wird. Bei den älteren Systemen ist der Ausbau dagegen begrenzt – hier lohnt es sich, den voraussichtlichen Bedarf gleich bei der Auswahl zu berücksichtigen.

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