Persönlicher Arbeitsplatz – Persönliche Videolösung für Einzelarbeitsplätze und mobile Nutzung
- Fokus
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Für den persönlichen Arbeitsplatz ist PanaCast auf die Videokonferenz einer einzelnen Person am Notebook oder Monitor ausgelegt. Die Kamera wird per USB angeschlossen, am Bildschirm befestigt und benötigt keine Installation im Raum. Die Bildverarbeitung läuft direkt im Gerät, sodass Bildausschnitt, Zoom und Lichtanpassung ohne Umweg über den Rechner erfolgen. Der Ton kommt in dieser Klasse nicht aus der Kamera, sondern von einem Headset oder einer separaten Freisprechlösung.
- Zielgruppe & Einsatz
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Für Einzelarbeitsplätze im Büro, im Homeoffice und unterwegs, an denen regelmäßig Video-Meetings stattfinden. Eine Raumgröße spielt hier keine Rolle: Die Lösung ist auf eine Person am eigenen Bildschirm ausgelegt und wird mit Headset oder Freisprechlösung kombiniert.
- Abgrenzung
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Im Unterschied zu allen anderen Klassen erfasst diese Lösung keinen gemeinsamen Besprechungstisch und bringt kein Raumaudio mit. Sobald mehrere Personen regelmäßig gemeinsam aus einem Raum teilnehmen, ist die Klasse „Kleine Meetingräume" die passende Kategorie.
Kleine Meetingräume – Einfache USB-Lösungen für Huddle Rooms und kompakte Besprechungsräume
- Fokus
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Einfach einzurichtende Video- und Audiolösungen für kompakte Räume ohne fest installierte Konferenztechnik. Im Vordergrund steht der Anschluss des eigenen Geräts über ein einziges Kabel.
- Zielgruppe & Einsatz
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Für kleine Teams, kurze Abstimmungen und hybride Besprechungen in Huddle Rooms oder kleineren Konferenzräumen. Geeignet auch für Räume, die von wechselnden Personen und mit unterschiedlichen Kommunikationsplattformen genutzt werden.
- Abgrenzung
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Gegenüber den integrierten Raumlösungen bleibt hier das Notebook der Nutzerin oder des Nutzers der eigentliche Konferenzrechner. Das macht die Klasse unkomplizierter und plattformunabhängig, setzt aber voraus, dass jemand sein Gerät anschließt. Wer den Raum dauerhaft als Teams- oder Zoom-Raum betreiben möchte, findet die passende Lösung unter den integrierten Raumlösungen.
Mittlere Meetingräume – Videolösungen für regelmäßige hybride Besprechungen am Konferenztisch
- Fokus
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Video- und Audiolösungen für größere Besprechungstische, bei denen alle Anwesenden gesehen und gehört werden müssen. Panoramabild und Raumaudio sind in einem Gerät zusammengefasst.
- Zielgruppe & Einsatz
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Für Teambesprechungen, Workshops und Besprechungsräume mit bis zu etwa zwölf Personen. Die Videobar wird mit dem eigenen Rechner betrieben und eignet sich damit für Räume, in denen hochwertige Raumtechnik gewünscht ist, aber kein fest eingerichtetes Konferenzsystem.
- Abgrenzung
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Gegenüber kleinen Räumen stehen größere Audio- und Videoabdeckung sowie ein längerer Besprechungstisch im Vordergrund. Für sehr lange oder ungünstig geschnittene Räume reicht eine einzelne Videobar dagegen nicht aus – dort kommen zusätzliche Kameras und eine erweiterte Audioabdeckung hinzu.
Integrierte Raumlösungen – Fest eingerichtete Raumsysteme für standardisierte Besprechungsräume
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Fest installierte Konferenzsysteme, bei denen alle Komponenten dauerhaft im Raum bereitstehen. Je nach Modell arbeitet das System auf einer eigenen Android-Plattform oder zusammen mit einem Windows-Raumrechner.
- Zielgruppe & Einsatz
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Für Organisationen, die Besprechungsräume einheitlich ausstatten und dauerhaft als Microsoft Teams Rooms oder Zoom Rooms betreiben möchten. Die Klasse umfasst keine eigene Raumgröße: Die PanaCast 40 VBS ist laut Hersteller für kleine Räume bis etwa 4,5 × 4,5 Meter vorgesehen, die 50er- und 55er-Systeme decken mittelgroße Räume ab.
- Abgrenzung
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Entscheidend ist nicht „größer" oder „leistungsfähiger", sondern der Betrieb. Eine PanaCast 50 oder U30 wird mit dem eigenen Rechner genutzt; die VBS- und Room-System-Ausführungen stellen dagegen eine dauerhaft eingerichtete, zentral verwaltbare Raumplattform bereit. Für Räume mit vorhandener Bedientechnik gibt es die Videobars zusätzlich ohne mitgelieferten Touch-Controller.
Video- & Raumlösungen im IT-Betrieb
Die Raumsysteme werden für Microsoft Teams Rooms oder Zoom Rooms vorkonfiguriert geliefert; Kameras und USB-Videobars arbeiten dagegen plattformunabhängig mit der Software, die auf dem angeschlossenen Rechner läuft. Bei fest eingerichteten Räumen sollte die Plattform deshalb vor der Beschaffung feststehen, weil sie Auswahl und Konfiguration bestimmt. Bei neu eingeführten Modellen lohnt der Blick auf den Zertifizierungsstand – wir weisen ihn bei den betroffenen Modellen aus.
Raumsysteme lassen sich aus der Ferne überwachen, neu starten und aktualisieren, ohne dass jemand den Raum betreten muss. Firmwarestände und Einstellungen können für mehrere Räume gemeinsam vorgegeben werden. Die aktuelle PanaCast 55 VBS baut dafür auf der Microsoft Device Ecosystem Platform auf, sodass sich Räume mit den Verwaltungswerkzeugen von Microsoft Teams betreiben lassen; die übrigen Geräte werden über Jabra Plus verwaltet.
Zu klären sind vor der Beschaffung vier Punkte: Netzwerkanbindung, Stromversorgung, Montageart und die Position des Bildschirms. Wandhalterungen liegen bei vielen Modellen bei; Tischständer, Bildschirmhalterungen und längere Kabel sind Zubehör. Zusätzliche Audioeinheiten werden über das Netzwerkkabel versorgt, was die Installation vereinfacht, aber einen freien Anschluss am richtigen Ort voraussetzt.
Die aktuelle Videobar-Generation ist auf Erweiterung ausgelegt: Zusätzliche Kameras und Audioeinheiten lassen sich ergänzen, ohne das Grundgerät zu tauschen. Das ist vor allem dann relevant, wenn ein Raum umgebaut oder anders genutzt wird. Für ältere Systeme gilt die übliche Lebenszyklus-Systematik des Herstellers mit angekündigtem Fertigungsende und anschließendem Wartungszeitraum.
Welche Videolösung passt zu welchem Raum?
Zwei Angaben genügen für eine erste Einordnung: die Zahl der Personen, die aus dem Raum teilnehmen, und die Frage, ob die Technik dauerhaft im Raum bereitstehen soll. Erst danach lohnt der Blick auf einzelne Modelle. Wichtig zu wissen: Die Betriebsform ist eine eigene Entscheidung und keine Frage der Raumgröße – dieselbe Raumgröße lässt sich mit dem eigenen Notebook oder als fest eingerichteter Teams- beziehungsweise Zoom-Raum betreiben. Bei Räumen mit ungewöhnlichem Zuschnitt, vorhandener AV-Technik oder besonderen Anforderungen an die Installation sprechen wir die Planung gern persönlich mit Ihnen durch.
| Raum / Situation | Teilnehmende im Raum | Lösungsklasse | Betriebsart |
|---|---|---|---|
| Schreibtisch, Homeoffice, unterwegs | eine Person | Persönlicher Arbeitsplatz | USB-Kamera am eigenen Gerät |
| Huddle Room, kleiner Besprechungsbereich | bis zu 6 Personen | Kleine Meetingräume | eigenes Notebook per USB-C |
| Kleiner Raum, dauerhaft eingerichtet | bis zu 5 Personen | Integrierte Raumlösungen | Raumsystem mit Touch-Steuerung |
| Besprechungsraum mit festem Tisch | bis zu 12 Personen | Mittlere Meetingräume | eigenes Notebook, Videobar im Raum |
| Besprechungsraum, dauerhaft eingerichtet | bis zu 12 Personen | Integrierte Raumlösungen | Android- oder Windows-Raumsystem |
| Langer Tisch, mehrere Sitzreihen | mehr als 12 Personen | Große & erweiterbare Räume | Raumkit mit zusätzlicher Kamera |
| Großer oder verwinkelter Konferenzraum | bis zu 22 Personen | Große & erweiterbare Räume | Raumkit mit mehreren Kameras |
Betriebsformen verstehen
Einleitungssatz: Die Namenszusätze der PanaCast-Modelle beschreiben nicht die Leistung, sondern den Betrieb. Diese Übersicht erklärt, was sich dahinter verbirgt.
| Bezeichnung | Was steht im Raum | Wer startet das Meeting | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| Persönliche Kamera | Kamera am Bildschirm, Ton separat | die Person am eigenen Rechner | Einzelarbeitsplatz |
| USB-Videobar | Kamera, Mikrofone, Lautsprecher | wer sein Notebook anschließt | Räume mit wechselnder Nutzung |
| BYOD | Raumtechnik ohne eigenen Rechner | wer sein Notebook anschließt | plattformunabhängige Räume |
| Video Bar System (VBS) | Videobar mit eigener Android-Plattform und Touch-Steuerung | Bedienung im Raum, ohne Notebook | dauerhaft eingerichtete Räume |
| Bar Only | dieselbe Videobar ohne mitgelieferten Controller | Bedienung über vorhandene Technik | Räume mit bestehendem AV-Konzept |
| Room System | Videobar plus Windows-Raumrechner und Controller | Bedienung im Raum, ohne Notebook | standardisierte Teams- oder Zoom-Räume |
| Room Kit | Videobar, Raumaudio, zusätzliche Kameras, Controller | Bedienung im Raum, ohne Notebook | große und erweiterbare Räume |
Häufige Fragen zu Jabra Video- und Konferenzlösungen
Sie beschreiben die Betriebsform, nicht die Leistung. VBS steht für Video Bar System: eine Videobar, die zugleich die Rechen- und Bedienplattform des Raums enthält, sodass Meetings ohne angeschlossenes Notebook starten. Bar Only ist dieselbe Videobar ohne mitgelieferte Touch-Steuerung, für Räume mit vorhandener Bedientechnik. Room System bezeichnet die Kombination aus Videobar und einem Windows-Raumrechner.
Ausschlaggebend ist, wie oft und von wem der Raum genutzt wird. Wird er unregelmäßig und mit unterschiedlichen Kommunikationsplattformen genutzt, ist eine BYOD-Lösung unkomplizierter, weil das eigene Notebook die Konferenz übernimmt. Wird er regelmäßig und auf einer verbindlich gesetzten Plattform genutzt, spart ein Raumsystem im Alltag Zeit und lässt sich zentral verwalten.
Das hängt weniger von der Personenzahl als vom Sichtfeld und der Audioreichweite ab. Als Orientierung nennt Jabra für die kompakte USB-Videobar bis zu sechs Personen, für die 180-Grad-Videobars mittelgroße Räume mit bis zu zwölf Personen und für das Mehrkamera-Raumkit bis zu 22 Personen. Entscheidend ist im Zweifel der Raumzuschnitt: Ein langer schmaler Raum stellt andere Anforderungen als ein quadratischer mit gleicher Personenzahl.
Eine normale Kamera schneidet Personen ab, die seitlich oder sehr nah am Bildschirm sitzen. Das 180-Grad-Bild erfasst die gesamte Breite vor der Videobar und macht dadurch auch Sitzplätze am Rand sichtbar. Das ist vor allem in Räumen relevant, in denen der Tisch nah an der Wand mit dem Bildschirm steht.
Wenn Personen so weit von der Videobar entfernt sitzen, dass die integrierte Mikrofontechnik sie nicht mehr sauber erfasst – typischerweise am hinteren Ende längerer Tische. Der SpeakerMic wird dort platziert und über ein einzelnes Netzwerkkabel angebunden, das auch die Stromversorgung übernimmt. In den Raumkits ist er bereits enthalten.
Bei der aktuellen Videobar-Generation ja: Zusätzliche Kameras und Audioeinheiten lassen sich ergänzen, ohne das Grundgerät auszutauschen. Sinnvoll ist das, wenn ein Raum umgebaut, vergrößert oder anders genutzt wird. Bei den älteren Systemen ist der Ausbau dagegen begrenzt – hier lohnt es sich, den voraussichtlichen Bedarf gleich bei der Auswahl zu berücksichtigen.
Sie statten einen oder mehrere Besprechungsräume aus?
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