Acer Projektoren

VIER EINSATZKLASSEN

Projektoren nach Einsatzzweck

Die vier Klassen folgen dem Einsatzzweck und bilden keine Rangfolge. Ein Short-Throw-Projektor ist nicht besser oder schlechter als ein Tagungsraumgerät – er löst eine andere Aufgabe.

Für die Auswahl zählen drei Größen: die Helligkeit im Verhältnis zum Umgebungslicht, der verfügbare Abstand zur Projektionsfläche und die geplante Betriebsdauer. Was das Projektionsverhältnis bedeutet, steht im Abschnitt weiter unten.

acer_pl1520i_1.png

Laserprojektoren - Wartungsarme Projektoren für regelmäßigen und intensiven professionellen Einsatz

Fokus

Regelmäßig genutzte und fest installierte Räume mit Anspruch an Betriebsdauer und geringen Wartungsaufwand.

Zielgruppe & Einsatz

Meeting-, Präsentations- und Schulungsräume mit täglicher Nutzung sowie Ausstellungs- und Signage-Flächen mit dauerhaftem Betrieb.

Abgrenzung

„Laser“ bezeichnet die Lichtquelle und nicht automatisch eine höhere Auflösung oder Helligkeit – alle drei Modelle dieser Klasse liegen bei 4.000 ANSI-Lumen. Für größere Flächen kommen mit HDBaseT, größerem Zoom und Netzwerksteuerung Merkmale hinzu, die die Klasse Large Venue & Installation trägt.

Zu den Produkten
Acer Vero XL2521 - Full-HD-Laserprojektor für moderne Meeting- und Präsentationsräume
acer_vero_XL2521_2.png

Der XL2521 verbindet native Full-HD-Auflösung mit 4.000 ANSI-Lumen und einer Laserlichtquelle, die laut Acer im Eco-Modus bis zu 30.000 Stunden erreicht. 360-Grad- und Hochformatbetrieb, IP6X und Vier-Ecken-Korrektur unterstützen flexible Festinstallationen. Zwei HDMI-2.0-Anschlüsse stehen für digitale Quellen bereit.

acer_PL6620_1.png

Large Venue & Installation - Helle Laserprojektoren für große Räume, Veranstaltungen und dauerhafte Installationen

Fokus

Große Konferenzräume, Hörsäle, Auditorien, Ausstellungsflächen und Digital Signage.



Zielgruppe & Einsatz

Organisationen mit fest installierter AV-Technik, großen Projektionsflächen oder zentral gesteuerten Projektoren.

Abgrenzung

Diese Klasse wird nicht allein über die Lumenzahl definiert. HDBaseT, Objektivverschiebung, Zoombereich und Netzwerksteuerung sind bei einer festen Installation oft wichtiger als die letzten 500 ANSI-Lumen. Wo diese Merkmale nicht gebraucht werden, genügt ein Gerät aus der Klasse Laserprojektoren.

Zu den Produkten
Acer PL6620 - WUXGA-Laserprojektor mit 6.000 ANSI-Lumen für große Installationen
acer_PL6620_2.png

Der PL6620 arbeitet mit Laserlichtquelle, nativer WUXGA-Auflösung von 1.920 × 1.200 Pixeln und bis zu 6.000 ANSI-Lumen. Ein 1,7-facher Zoom und die vertikale Objektivverschiebung erleichtern die Anpassung an vorhandene Raumgeometrien. Für die AV-Einbindung stehen HDBaseT, LAN-Steuerung über Crestron und RS232 bereit.

Acer PL6820 - 4K-Laserprojektor für große Räume mit hohen Detailanforderungen
acer_PL6820_2.png

Der PL6820 verbindet native 4K-UHD-Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln mit 5.500 ANSI-Lumen. Wie beim PL6620 stehen 1,7-facher Zoom, vertikale Objektivverschiebung, HDBaseT, Crestron-Netzwerksteuerung, RS232 sowie 360-Grad- und Dauerbetrieb zur Verfügung. Zwei HDMI-2.0-Anschlüsse nehmen aktuelle 4K-Quellen auf.

Worauf es bei der Planung ankommt:

Projektionsverhältnis & Bildgröße

Das Projektionsverhältnis beschreibt, wie weit ein Projektor von der Fläche entfernt stehen muss, um eine bestimmte Bildbreite zu erzeugen. Je kleiner der Wert, desto näher darf das Gerät stehen. Ein Vero XL2521 arbeitet mit etwa 1,48 bis 1,62:1, der Short-Throw-Projektor SL2520n mit 0,49:1 – er erzeugt dasselbe Bild aus etwa einem Drittel der Entfernung. Für die Planung zählen deshalb nicht die Begriffe klein, mittel und groß, sondern die gewünschte Bildgröße, der tatsächlich vorhandene Abstand und die Montageposition.

Installation & Steuerung

Bei fest montierten Geräten kommen eigene Kriterien hinzu. Die vertikale Objektivverschiebung verschiebt das Bild optisch, ohne den Projektor neu auszurichten – anders als die Trapezkorrektur, die das Bild digital verzerrt und dabei Bildpunkte kostet. HDBaseT überträgt das Bildsignal über Netzwerkverkabelung auch über größere Entfernungen und ist deshalb für installierte AV-Systeme wichtig. RS232 und LAN-Steuerung binden den Projektor in eine Raum- oder Gebäudesteuerung ein; Acer nennt hierfür unter anderem Crestron. Der 360-Grad- und Hochformatbetrieb erweitert die möglichen Montagepositionen, etwa bei Ausstellungen und Digital Signage.

Betriebsart & Dauerbetrieb

Wie lange ein Projektor täglich läuft, entscheidet über die Geräteklasse. Für einzelne Besprechungen genügt ein Lampengerät. Sobald der Projektor täglich mehrere Stunden oder durchgehend arbeitet, verschiebt sich die Rechnung. Bei Laser und LED entfällt der Lampenwechsel, und einige Modelle sind vom Hersteller ausdrücklich für durchgehenden Betrieb vorgesehen. Diese Eignung ist kein Merkmal jedes Projektors – im Acer-Portfolio findet sie sich bei den Laser- und Installationsmodellen. Der IP6X-Staubschutz der Vero-Modelle wirkt in dieselbe Richtung: Er hält die Optik über lange Betriebszeiten sauber.

Lampe, LED und Laser im Vergleich

Die Lichtquelle bestimmt Wartungsaufwand und Nutzungsdauer, nicht die Bildqualität. Auflösung und Projektionsabstand sind davon unabhängig.

Hinweis: Alle Helligkeitswerte auf dieser Seite sind ANSI-Lumen. Für LED-Projektoren nennen Hersteller teilweise zusätzlich sogenannte LED-Lumen, die deutlich höher ausfallen. Beide Werte sind nicht vergleichbar; wir führen deshalb ausschließlich ANSI-Lumen.



Lichtquelle Nutzungsdauer Helligkeit im Portfolio Typischer Einsatz
Lampe begrenzt, die Lampe ist ein Verschleißteil, Lampenwechsel sollte über die Nutzungsdauer eingeplant werden 4.800 bis 5.000 ANSI-Lumen Räume mit gelegentlicher bis regelmäßiger Nutzung
LED laut Acer bis zu 30.000 Stunden 2.300 ANSI-Lumen kleine, kontrolliert beleuchtete Räume
Laser laut Acer bis zu 30.000 Stunden im Eco-Modus 4.000 bis 6.000 ANSI-Lumen tägliche Nutzung, Festinstallation, Dauerbetrieb

Welcher Acer Projektor passt zu welchem Raum?

Die Auswahl beginnt beim Raum, nicht beim Modell. Drei Angaben genügen für eine erste Einordnung. Wie hell ist der Raum? Wie viel Abstand steht zwischen Aufstellort und Projektionsfläche zur Verfügung? Und wie oft läuft das Gerät? Aus der Nutzungsdauer ergibt sich die Lichtquelle, aus dem Abstand die Optik und aus der Raumhelligkeit die benötigte Lumenzahl. Die folgende Übersicht ordnet die Modelle entlang dieser Fragen zu. Für die konkrete Planung – etwa bei vorhandener Deckenmontage oder fester AV-Technik – sprechen Sie uns gern an.

Raum / Einsatz Klasse Modell Entscheidender Unterschied
Klassischer Besprechungsraum mit Präsentationen Tagungsraum & Standard X1629HK WUXGA für Text und Tabellen
Heller Raum mit viel Umgebungslicht Tagungsraum & Standard X1328WKi, P1657Ki höchste Helligkeit der Klasse
Kleiner Raum mit gelegentlicher Nutzung Tagungsraum & Standard PD1325W LED statt Lampe, dafür lichtschwächer
Täglich genutzter Meetingraum Laserprojektoren PL1520i, Vero XL2521 wartungsarme Lichtquelle, flexible Montage
Dauerhaft installierter Raum mit einfacher Projektion Laserprojektoren Vero XL2320p Laserplattform ohne Full-HD-Aufwand
Großer Konferenzraum oder Auditorium Large Venue & Installation PL6620 6.000 ANSI-Lumen und HDBaseT
Große Fläche mit hoher Detailanforderung Large Venue & Installation PL6820 native 4K-Auflösung
Wenig Abstand zwischen Gerät und Projektionsfläche Bildung & Short Throw Vero SL2520n Projektionsverhältnis 0,49:1
Ausstellung oder Signage im Dauerbetrieb Laserprojektoren, Large Venue je nach Fläche Eignung für durchgehenden Betrieb

Das lässt sich nicht an der Raumgröße allein festmachen. Umgebungslicht und gewünschte Bildgröße bestimmen mit, wie hell die Projektion wirken muss. Dieselbe Lumenzahl ergibt auf einer doppelt so großen Fläche ein deutlich dunkleres Bild. Für Räume mit Fenstern ohne Verdunkelung führen wir deshalb die helleren Geräte der jeweiligen Klasse; in abgedunkelten Räumen genügt weniger. Welcher Wert für Ihren Raum passt, klären wir anhand von Fläche und Lichtsituation.

Für Text, Tabellen und detailreiche Inhalte bieten WUXGA und Full HD deutlich mehr Detail als WXGA; 4K lohnt sich bei sehr detailreichen Inhalten auf großen Flächen. Entscheidend ist die native Auflösung des Projektors. Eine höhere maximal unterstützte Auflösung bedeutet nur, dass ein entsprechendes Eingangssignal verarbeitet wird – dargestellt wird es in der nativen Auflösung.


ANSI-Lumen sind nach einem definierten Verfahren gemessen und deshalb zwischen Geräten vergleichbar. Für LED-Projektoren geben Hersteller teilweise zusätzlich LED-Lumen an, die die wahrgenommene Helligkeit berücksichtigen und deutlich höher ausfallen. Beide Werte lassen sich nicht ineinander umrechnen. Wir führen deshalb ausschließlich ANSI-Lumen, damit die Angaben auf dieser Seite untereinander vergleichbar bleiben.


Die Trapezkorrektur gleicht eine schräge Projektion digital aus und kostet dabei Bildpunkte und Schärfe. Die Objektivverschiebung bewegt das Bild optisch über das Objektiv, ohne Qualitätsverlust. Bei einer dauerhaften Installation ist die Objektivverschiebung deshalb die bessere Möglichkeit, das Bild zu positionieren; im Acer-Portfolio bieten sie der PL1520i sowie PL6620 und PL6820.

Einige Modelle unterstützen die drahtlose Bildübertragung, etwa über EZCast oder Miracast – im aktuellen Portfolio unter anderem der X1328WKi und der P1657Ki. Andere Geräte werden über HDMI angeschlossen. „Drahtlos“ betrifft dabei nur das Bildsignal: Die Stromversorgung bleibt erforderlich, und die unterstützten Verfahren sind am jeweiligen Modell zu prüfen.

Sie planen die Ausstattung mehrerer Arbeitsplätze?

Entdecken Sie die Acer-Produkte direkt in unserem Onlineshop oder senden Sie uns Ihre Anforderungen: Arbeitsplatztypen, geplante Stückzahlen, vorhandene Gerätestandards und – bei Räumen – Raumgröße und Nutzung. Wir prüfen passende Modelle, Bauformen, Konfigurationen und Verfügbarkeit. Sie erhalten Ihr Angebot zu unseren Geschäftszeiten am selben Werktag.