Parsionate: Systemgerechte Hardware-Beschaffung und Software-Einrichtung aus einer Hand - U+P Systemhaus

Parsionate: Systemgerechte Hardware-Beschaffung und Software-Einrichtung aus einer Hand

Kunde: parsionate

Parsionate ist ein Consulting- und Implementierungsunternehmen aus Stuttgart, das sich auf Master Data Management und weitere Digitalisierungsleistungen spezialisiert hat. Ein Team aus Business-Architekten, Prozess- und IT-Spezialisten unterstützt Unternehmen dabei, ihre Omnichannel-Strategie zu identifizieren und umzusetzen.

 

Ausgangssituation: Ressourcen wirtschaftlicher einsetzen

Als wachsendes IT-Unternehmen benötigt parsionate einerseits stets neue Hardware, zum Beispiel Laptops für ihre Consultants. Andererseits haben die IT-Spezialisten hohe Anforderungen an IT-Sicherheit und Aktualität. Die Beschaffung von Hardware und das Bespielen der Laptops fraßen Zeit und Ressourcen, die sie wirtschaftlicher für die eigenen Kernkompetenzen einsetzen wollten.

 

Projektziele: Outsourcing von Hardware-Beschaffung und Software-Installation

So entstand die Idee, Hardware-Beschaffung und Bespielen, also die Software-Einrichtung der neuen Geräte auszulagern. Die Projektziele wurden wie folgt definiert:

  • Outsourcing der Hardwarebeschaffung
  • Outsourcing der Software-Einrichtung unter Einhaltung hoher Sicherheitsstandards
  • Reibungsloser Workflow (Jeder Mitarbeiter sollte sofort loslegen können, sobald er seinen neuen Laptop aufklappt)

 

 

 

 

 

 

Analyse: Vorteile und Nachteile von Lösungen abwägen

Bevor wir loslegten, unternahmen wir eine Analyse der möglichen Lösungen. Drei Möglichkeiten kamen näher in Betracht.

 

Feste Images als Datei auf USB-Stick

Pro

  • Laptops werden schnell betankt.
  • Handhabung ist einfach.

Contra

  • Änderungen beim Image sind aufwendig: Jedes Mal muss ein 20 GB-großes Image wieder heruntergeladen und bereitgestellt werden.

 

Verwaltung von Verteilungspunkten (SCCM – Distribution Point)

Pro

  • Schnelleres Betanken der Laptops
  • Ein Replikat des SCCM-Servers ist vorhanden
  • Ausschließlich Änderungen werden aufgespielt

Contra

  • Zwei Systeme müssen verwaltet werden
  • Höhere Lizenzkosten, daher schlechte Kosten-Nutzen-Relation
  • Infrastruktur muss bereitgestellt werden wie Firewalls und Switches

 

VPN-Tunnel

Pro

  • Änderungen werden zentral verwaltet
  • Geringerer Verwaltungsaufwand

Contra

  • Infrastruktur muss bereitgestellt werden wie Firewalls und Switches
  • Betankung belastet Netz (Bandbreite)

 

Herausforderungen: Sicherheit zuerst

Bei der Implementierung der Lösung galt es, eine Herausforderung zu bewältigen: Die Sicherheitsarchitektur bei parsionate durfte nicht angegriffen werden. Das hieß: Nur autorisierte Geräte durften das neue Image enthalten. Dafür sorgt bei parsionate ein Mac-Filter. Und: Es bestehen zwei voneinander abgekapselte Netzwerke innerhalb eines Unternehmensnetzwerks. Auch dies musste berücksichtigt werden.

 

Lösung: Software-Einrichtung ohne Reibungsverluste

Wir entschieden uns für Möglichkeit 3: VPN-Tunnel. Der geringe Verwaltungsaufwand und somit eine schnelle und sichere Lösung waren dafür ausschlaggebend. Wie läuft der Workflow ab?

Zuerst bestellen wir die neue Hardware. Diese wird konfiguriert. So erweitern wir den RAM und den SSD-Speicherplatz und bauen dem Mobil-Standard LTE für schnelle Übertragung ein. Dann verbinden wir die Laptops per Patchkabel und booten Microsoft Windows PE (PE steht für Preinstallation Environment). Windows PE checkt die Hardware und erlaubt das Aufspielen von Treibern und Windows Software. Wir installieren die benötigte Software und versenden die Laptops an parsionate. Der Nutzer meldet sich nun mit seinen Daten an und ist automatisch mit der Unternehmensdomäne verbunden. Er hat den sofortigen Zugriff auf alle Dateien und Programme.

 

Ergebnis: Aufklappen und loslegen

Die Mitarbeiter können nun nach Auspacken der Laptops sofort loslegen. Intern werden keine Ressourcen für zeitintensives Aufspielen von Software vergeudet. Updates stehen stets aktualisiert bereit.

Beschaffung und Auftanken der Hardware wurden kostengünstig ausgelagert.

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